Abklärungsdiagnostik - Beweissicherung- Drittschädigung

Beschreibung

Bei Verkehrsunfällen kommt es häufig zu Unstimmigkeiten bezüglich des Unfallherganges und der Schuldfrage. Des Weiteren ist es wichtig zu wissen, welche Schäden jemand eventuell davon getragen hat, die nicht unmittelbar am Unfallort erkannt wurden, um ggf. den Unfallverursacher für Spätfolgen finanziell zur Verantwortung ziehen zu können. Besteht allerdings kein Anhalt für Verletzungen, wie z.B. ein HWS-Schleudertrauma (HWS = Halswirbelsäule), muss die Abklärungsuntersuchung zur Beweissicherung vom Patienten selbst bezahlt werden. Darin enthalten sind eine Beratung mit der Anamnese zum Unfallhergang und eine körperliche Untersuchung des Patienten durch einen Orthopäden.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Unfallopfer, die eine möglichst umfangreiche Beweissicherung bezüglich möglicher finanzieller Übernahmen seitens des Unfallverursachers erlangen wollen, um so für eventuelle Spätfolgen des Unfalls (HWS-Probleme) abgesichert zu sein.

Risiken

Keine

Alternativen in der GKV

Nein, nicht ohne entsprechende Symptomatik.

Kosten

Die Kosten für die Beratung inkl. Untersuchung betragen ca. 40,00 Euro.

Qualifikation des Anbieters

Facharzt

Unser Kommentar

Es ist ratsam, sich einer Untersuchung nach einem Unfall besonders dann zu unterziehen, wenn man unmittelbar nach dem Unfall keine Beschwerden oder Verletzungen verspürt. Die meisten Menschen stehen nach solch einem Ereignis unter Schock und nehmen daher Schmerzen kaum wahr. Wenn dann Tage später plötzlich die Beschwerden da sind, ist es sehr schwer, den Zusammenhang mit dem Unfall zu beweisen.