Beratung bei erektiler Dysfunktion

Beschreibung

Viele Männer, vor allem mit zunehmendem Alter, sind von einer erektilen Dysfunktion betroffen. Dies bedeutet zumeist, dass eine Erektion des Penis nicht richtig stattfinden kann oder zu früh vom Körper beendet wird. Da die Fähigkeit der intakten Erektion von der Gesellschaft häufig mit Männlichkeit gleichgesetzt wird, leiden die meisten der Betroffenen stark unter diesem Problem. Die Entstehung einer erektilen Dysfunktion hat meist mehrere Ursachen und kann unter verschiedenen organischen, psychischen oder medikamentösen Bedingungen verstärkt auftreten. Dazu zählen z.B. die Erkrankungen Bluthochdruck, eine Multiple Sklerose, ein Diabetes mellitus, der Testosteronmangel, psychologische Erkrankungen (z.B. Depressionen), sowie Bluthochdruck- oder Prostatamedikamente. Die primäre Behandlung der erektilen Dysfunktion im Sinne von direkter Medikamentengabe, unabhängig von der möglichen Ursache, ist keine Kassenleistung. Da die erektile Dsyfunktion allerdings ein komplexes Problem darstellt und die Medikamente teilweise mit Nebenwirkungen einhergehen können, ist eine Beratung bezüglich der medikamentösen Behandlung notwendig. Diese Beratung kann ggf. auch mit Kassenleistungen bezüglich der Ursachenbekämpfung kombiniert werden.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Auf Wunsch von Patienten, die unter einer erektilien Dysfunktion leiden.

Risiken

Keine

Alternativen in der GKV

Nein

Kosten

Die Kosten für die Beratung betragen ca. 20,00 Euro.

Qualifikation des Anbieters

k.A.

Unser Kommentar

Wichtig für die Beratung ist die Angabe der derzeitige Medikamenteneinnahme und die Angabe von bestehenden Erkrankungen oder Beschwerden. Ein Beginn der Therapie ohne Beratung kann zu erheblichen Nebenwirkungen führen, wenn Kontraindikationen nicht ausreichend beachtet werden.
Die Häufigkeit der erektilen Dysfunktion hängt stark vom Lebensalter ab. Hinsichtlich der Prävalenz nimmt die erektile Dysfunktion von 2,3 % in der dritten Lebensdekade auf 53,4 % in der siebenten Lebensdekade zu.[2] Besonders im Alter tritt erektile Dysfunktion häufig auf. Etwa die Hälfte der 60-Jährigen und etwa zwei Drittel der 70-Jährigen sind betroffen.

Der Wirksamkeitsnachweis dieser FGL ist nicht möglich. FGL dieser Rubrik (z.B. Beratungen, Attestierungen) sind aber notwendig und sinnvoll.