Eigenfettunterspritzung

Beschreibung

Die Eigenfettunterspritzung bietet ästhetische Korrekturmöglichkeiten verschiedener Körperpartien. Die schönheitschirurgische Methode basiert auf der Entfernung von Fett an einer Körperstelle, um dieses nach einer entsprechenden Aufbereitung an anderer Stelle wieder dem Körper zuzuführen. Anwendung findet dieses Verfahren zum Beispiel bei der Brustvergrößerung (siehe FGL Brustoperation) der Modellage von asymmetrischen Gesichtspartien oder der Falteneindämmung sowie der Behandlung von krankhaften Gewebsverlusten durch Unfälle oder Krankheiten. Die Kosten für die Anwendung aus ästhetischer Indikation werden nicht von der GKV getragen. Für die Eigenfettunterspritzung wird eine Tumeszenzanästhesie verwendet (siehe FGL Tumeszenz-Anästhesie). Vor der Behandlung erfolgen eine Beratung und eine ausführliche Untersuchung. Die Dauer und die anschließende Gesellschaftsfähigkeit variieren je nach Anwendungsgebiet. Die Behandlung mit Eigenfett hat den Vorteil, dass, anders als bei der Anwendung von Hyaluronsäure oder Botox, keine Allergien entstehen können.

Weiterführende Literatur und ausgewählte Quellen:

- Schmeller W, Meier-Vollrath I (2015): Eigenfettunterspritzung. In: Kardorff B (ed) Selbstzahlerleistungen in der Dermatologie und der ästhetischen Medizin. Springer Berlin Heidelberg, Berlin, Heidelberg, pp 375–379 DOI: 10.1007/978-3-662-43427-7_34



Autor: ÄGGP, Dr. med. Bernd Kardorff (BVDD), Dr. Kantelhardt, Rottach-Egern

Fakten

Indikation

Personen, die unter einer asymmetrischen Körperpartie leiden und diese möglichst mit natürlichen Mitteln ausgleichen möchten.

Risiken

Risiken steigen mit zunehmendem OP-Umfang. Es bestehen Risiken wie Nachblutungen, Schmerzen, Sensibilitätsstörungen, Schwellungen und Infektionen.

Alternativen in der GKV

Nein. Nur bei medizinischer Indikation.

Kosten

Die Kosten belaufen sich auf ca. 1.500,- Euro.

Qualifikation des Anbieters

k.A.

Unser Kommentar

Es handelt sich hierbei um eine natürliche Variante der Schönheitschirurgie.