Einholen einer 'Second Opinion' oder einer Zweitbefundung auf Wunsch des Patienten

Beschreibung

Bei vielen Gesundheitsangelegenheiten, wie zum Beispiel der Behandlungsform, bestehen häufiger Zweifel von Patientenseite bezüglich der Richtigkeit dieser Entscheidung. Viele Patienten recherchieren im Internet, lesen von anderen, für sie möglicherweise besseren, Behandlungsmöglichkeiten und wollen sich dahingehend eine zweite Meinung einholen. Der Wunsch nach einer Zweitmeinung kann auch bezüglich einer Diagnose, die von dem behandelnden Arzt gestellt wurde, bestehen. Wenn der behandelnde Arzt den diagnostischen Standards nach gehandelt hat, bezahlt die GKV die Einholung einer Zweitmeinung nicht. Der Arzt, bei dem eine Zweitmeinung auf Wunsch des Patienten eingeholt wird, kann ggf. ein zusätzliches Schriftliches Gutachten erstellen.



Autor: ÄGGP
 

Fakten

Indikation

Patienten, die auf eigenen Wunsch eine zweite Meinung einholen möchten.

Risiken

Keine

Alternativen in der GKV

Nein. Die Nachfrage bei der Krankenkasse zwecks Kostenerstattung ist aber sinnvoll.

Kosten

Die Kosten für das Arzt-Patienten-Konsil betragen ca. 30 Euro, ein schriftliches Gutachten wird mit ca. 70,00 Euro berechnet.

Qualifikation des Anbieters

k.A.

Unser Kommentar

Das Einholen einer Zweitmeinung ist nicht immer eine Form von Misstrauen. Bei plötzlichen, schwerwiegenden und unerwarteten Diagnosen mit relevanten Behandlungsentscheidungen kann diese die Entscheidungsfindung erleichtern. Auch die Frage Operation ja oder nein ist ein Beispiel dafür. Internetmeinungen auf Laienseiten sind dafür sicherlich nicht unbedingt geeignet.

Der Wirksamkeitsnachweis dieser FGL ist nicht möglich. FGL dieser Rubrik (z.B. Beratungen, Attestierungen) sind aber notwendig und sinnvoll.


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