Flugtauglichkeitsuntersuchung, mit schriftlichem Attest

Beschreibung

Die Ausbildung zum Piloten und die damit verbundene Führung eines Flugzeuges/Segelfliegers, sind mit strengsten körperlichen Auflagen verbunden. Man fasst die gesundheitlichen Ansprüche an den Piloten unter dem Begriff "Flugtauglichkeit" zusammen. Die körperliche Flugtauglichkeit wird durch unterschiedliche Vorgaben definiert. Unter anderem darf der Pilot keine angeborenen Herzfehler, keine koronare Herzerkrankung (verengte Herzkranzgefäße), Herzrhythmusstörungen, Lungenerkrankungen, Hörschädigungen und Stoffwechselerkrankungen aufweisen. Liegen in diesen und noch einigen anderen Bereichen (z.B. Infektionskrankheiten, Bewegungsapparat) Auffälligkeiten vor, so wird die Fluguntauglichkeit ausgesprochen. Wer sich dazu entscheidet ein Privatflugzeug oder Segelflugzeug fliegen zu wollen, muss sich einer kostenpflichtigen Untersuchung unterziehen, welche die GKV nicht übernimmt. In der standardisierten Flugtauglichkeitsuntersuchung sind eine Beratung, die körperliche Untersuchung, eine Untersuchung des Herzens mittels Belastungs-EKG, die Lungenfunktionsprüfung, eine Hörprüfung und die Prüfung endokrinologischer Erkrankungen, wie z.B. Diabetes, enthalten. Bei Bedarf können sich hier noch psychiatrische und augenärztliche Untersuchungen anschließen.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Patienten, die im Privatbereich ein Flugzeug führen wollen.

Risiken

Der Patient hat bei dieser Untersuchung keine Risiken zu erwarten.

Alternativen in der GKV

Nein

Kosten

Die Kosten betragen für die Standarduntersuchung ca. 170,00 Euro.

Qualifikation des Anbieters

k.A.

Unser Kommentar

Die Flugtauglichkeitsuntersuchung ist Pflicht bei der Ausbildung und muss in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.