Große Krebsvorsorge für Männer: Klinische Untersuchung sowie Urinuntersuchung, Blutuntersuchung (mit PSA-Test) und Ultraschalluntersuchung der Prostata (transrektal) und der Nieren

Beschreibung

Karzinome der Beckenorgane bleiben häufig sehr lange beschwerdefrei und werden erst spät entdeckt. Oftmals werden dann bereits Metastasen in den Lymphnoten und Nachbarorganen gefunden. Grundsätzlich besteht die gesetzliche Krebsvorsorge bei einem Mann aus der Abtastung der Prostata ab dem 40. Lebensjahr und einem Test auf Blut im Stuhl ab dem 50. Lebensjahr. Zusätzlich wird ab dem 55. Lebensjahr eine Darmspiegelung angeboten. Um einen möglichst guten Überblick für weitere mögliche Krebserkrankungen zu erlangen oder bereits vorhandene Untersuchungen noch zu spezifizieren, eignet sich die Große Krebsvorsorge für Männer. Diese beinhaltet die Ultraschalluntersuchung der Prostata, der Nieren und der Blase. Des Weiteren wird eine transrektale Untersuchung der Prostata zur Erkennung von Prostatakrebs, eine Urinuntersuchung für Hinweise auf Blasen- und Nierenkrebs sowie eine Blutentnahme durchgeführt. Im Blut wird speziell nach dem PSA-Wert (Prostatakrebs) und veränderten Immunzellen (Differenzialblutbild) geschaut.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Männer, die eine möglichst umfangreiche Krebsvorsorge wünschen, eventuell bei bekannten Erkrankungen der Beckenorgane in der Familie.

Risiken

Die Untersuchungen sind nicht mit Risiken verbunden.

Alternativen in der GKV

Nein

Kosten

Die Kosten betragen je nach Anbieter ca. 60,00 Euro.

Qualifikation des Anbieters

k.A.

Unser Kommentar

Die Ultraschalluntersuchungen sind sehr aussagekräftig. Beim PSA- Wert ist der Verlauf wichtig, ein einzelner Wert ist nicht ausreichend für eine Diagnose, außer er weicht erheblich von den Normalwerten ab. Verlaufskontrollen sind deshalb zu empfehlen.