Hornhauttopographie

Beschreibung

Die Hornhaut ist die äußerste Schicht des Augapfels, durch die hindurch man die farbige Iris und die Pupille sehen kann. Sie ist in fünf verschiedene Schichten mit unterschiedlichen Aufgaben eingeteilt. Die Hornhaut ist zum einen maßgeblich an der Lichtbrechung für ein scharfes Sehen beteiligt (43 Dioptrien), zum anderen sorgt sie für einen guten Schutz der darunter liegenden Strukturen. Der Tränenfilm sorgt für eine spiegelglatte Oberfläche der Hornhaut. Für die richtige Lichtbrechung ist eine gleichmäßige Wölbung der Hornhaut erforderlich. Ist dies aus bestimmten Gründen nicht der Fall, kann es zu Sehstörungen durch Hornhautverkrümmungen kommen. Des Weiteren ist die Hornhaut verantwortlich für die Haftung von Kontaktlinsen und spielt eine Rolle bei der Optimierung von Augenoperationen. Die Oberfläche der Hornhaut kann computergestützt gemessen werden, ohne mit dem Auge direkt in Berührung zu kommen. Dabei wird die Struktur der Hornhaut ähnlich wie bei einer Landkarte durch verschiedene Farben dargestellt. Diese Untersuchung kann nützlich sein, um Kontaktlinsen optimal anzupassen, eine angeborene Hornhautverkrümmung festzustellen, einen Verlust von Hornhautzellen zu beobachten (Keratokonus) und Verlaufskontrollen nach Laser-, Linsen- und Hornhautoperationen durchzuführen. Diese Messung wird allerdings nicht von der GKV übernommen.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Patienten, die eine angeborene Hornhautverkrümmung näher untersuchen lassen, ihre Kontaktlinsen optimal anpassen oder ihre Hornhaut aus anderen Gründen genauer kontrollieren lassen möchten.

Risiken

keine

Alternativen in der GKV

Nein

Kosten

Die durchschnittlichen Untersuchungskosten liegen bei ca. 17,- bis 40,- Euro.

Qualifikation des Anbieters

k.A.