Hyperbare neuroreflektorische Kyrotherapie

Beschreibung

Die hyperbare neuroreflektorische Kryotherapie ist eine Methode der Schmerzbekämpfung, bei der flüssiges CO2 unter Druck auf die Haut „geblasen“ wird. Bei Kontakt mit der Luft nimmt das, vorher flüssige, CO2 einen gasförmigen Zustand, mit einer Temperatur von -78 C° an. Dies führt an der entsprechenden Körperstelle zu einer reflexartigen Weitung der tiefliegenden Gefäße, was einen besseren Abtransport von Entzündungs- und Abbauprodukten ermöglichen soll. Außerdem sollen Enzyme, die die Entzündung fördern, durch die kurzzeitige Kälte in ihrer Aktivität gehemmt werden. Es kommt zu einer Entspannung der Muskeln und somit zu einem geringeren Schmerzempfinden bei Verspannungen. Zusätzlich werden Nervenenden gehemmt, was zu einer, bis zu dreistündigen, Schmerzstillung. Auch der Lymphtransport kann verbessert werden. Diese Therapie wird bei unterschiedlichsten Krankheitsbildern eingesetzt. Zu nennen sind hier aber vor allem Sportverletzungen, Hämatome (Blutergüsse), Ödeme, Muskelverspannungen und Entzündungen (z.B. Tennisarm). Diese Therapiemethode wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Patienten mit oben genannten Erkrankungen, die eine Ergänzung zur physiotherapeutischen und/oder medikamentösen Therapie wünschen oder unter akuten Schmerzen leiden.

Risiken

Patienten mit Kryoglobulinämie, Kälteallergie, Raynaud-Syndrom und diabetischem Gangrän dürfen diese Behandlung nicht erhalten, da eine lokale Schädigung der erkrankten Regionen drohen würde.

Alternativen in der GKV

Ja. Physiotherapie, Medikamente, Operationen.

Kosten

Die Kosten müssen individuell erfragt werden.

Qualifikation des Anbieters

k.A.