Sportärztliche Untersuchung zur Anmeldung bei Sportvereinen

Beschreibung

Viele Sportvereine fordern bei der Aufnahme eines neuen Mitgliedes eine sportmedizinische Bescheinigung über dessen Sporttauglichkeit an. Die Sporttauglichkeit lässt sich nicht verallgemeinern, sondern muss immer auf die Sportart bezogen werden. In erster Linie geht es den Sportvereinen um eine Absicherung dahingehend, dass diese nicht für Schäden, die durch die Ausübung der Sportart entstehen können, zur Verantwortung gezogen werden. Durch die Bescheinigung des Arztes gilt der zukünftige Sportler als körperlich fähig, diesen Sport auszuüben. Außerdem geht es bei dieser Bescheinigung vor allem um Kinder unter 18 Jahren, die nicht selbst ihre sportliche Tätigkeit verantworten können. Ein gutes Beispiel stellt das Erlernen des Spitzentanzes im Ballett dar. Eine seriöse Ballettschule fordert immer ein ärztliches Attest über die Tauglichkeit des Kindes, der ungewöhnlichen Belastung des Fußes, durch den Spitzentanz, gewachsen zu sein. Dies bietet neben der rechtlichen Absicherung für den Sportverein auch eine Schutzmaßnahme für die Kinder, damit keine Schäden gesetzt werden, die mit einer ärztlichen Voruntersuchung hätten verhindert werden können. Diese Untersuchung wird von der GKV allerdings nicht übernommen.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Alle Patienten, die eine Sporttauglichkeitsuntersuchung für den Eintritt in einen Sportverein oder das Erlernen einer neuen sportlichen Disziplin, mit Attestpflicht, benötigen.

Risiken

Keine

Alternativen in der GKV

Nein

Kosten

Die Kosten für diese Untersuchung betragen ca. 35,00 Euro.

Qualifikation des Anbieters

k.A.

Unser Kommentar

Sportliche Betätigung ist immer dann von Nutzen, wenn die körperlichen Voraussetzungen gegeben sind. Prophylaktische Untersuchungen sind in jedem Fall empfehlenswert.