Statische podometrische Untersuchung des Fußsohlenbildes zur Einlagenversorgung

Beschreibung

Die Fußstellung und Wölbung der Fußsohle trägt maßgeblich zum Gangbild der Menschen bei. Die Druckverteilung des Fußes (z.B. bei Platt- /Senk- oder Spreizfuß) lässt Rückschlüsse auf die Belastung von Knochen, Sehnen und Bändern des Fußes zu. Auch die Gelenksituation wird durch die Fußstellung beeinflusst. Ein falscher Gang kann sich im Grunde auf das gesamte Achsenskelett, bis hin zur Halswirbelsäule, auswirken. Die funktionelle Druckverteilung der Fußsohle kann durch eine sogenannte statische oder dynamische Podometrie gemessen werden. Bei beiden Verfahren der Podometrie wird der Fußabdruck über spezielle Sensoren computergestützt sichtbar gemacht. Die Messungen werden häufig dann durchgeführt, wenn der Arzt bereits ungleichmäßig abgenutzte Schuhsohlen des Patienten vorfindet oder akute Probleme, wie ein Fersensporn, ein Hallux valgus/varus, Kniefehlstellungen u.ä. bestehen. Mit einer statisch podometrischen Druckverteilungsmessung wird die Fußbelastung, anders als bei der dynamischen (siehe FGL Dynamische podographische Druckverteilungsmessung) im Stehen analysiert. Diese Messung bietet neben der dynamischen Podometrie eine erweiterte Form der optimalen Einlagenversorgung zum Ausgleich des Gangmusters. Das Verfahren ist genauer als der herkömmliche Einlagenabdruck, bietet allerdings weniger genaue Messungen als die dynamische Podometrie. Dafür ist diese Methode etwas kostengünstiger.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Patienten mit den in der ausführlichen Beschreibung genannten Problemen.

Risiken

Keine

Alternativen in der GKV

Nein

Kosten

Dieses Analyseverfahren kostet ca. 45,00 Euro.

Qualifikation des Anbieters

k.A.

Unser Kommentar

Diese FGL bietet einen kostengünstigen Mittelweg zwischen der sehr genauen, aber teureren dynamischen Podometrie und der von der GKV übernommenen, herkömmlichen Einlagenversorgung.