Umwelt-Profil Holzschutzmittel

Beschreibung

Viele Patienten haben Beschwerden, die sich möglicherweise auf bestimmte Faktoren in deren Umgebung zurückführen lassen. Die stetig zunehmende Feinstaub und Strahlenbelastung kann u.U. für die Ausprägung verschiedener Krankheiten verantwortlich sein. Hierbei stehen vor allem bösartige Tumorerkrankungen und Lungenerkrankungen im Fokus der Diskussionen. Die Lunge ist vor allem bei Schimmelpilzbefall sehr gefährdet. Ist dieser in der täglichen Umwelt des Patienten (z.B. Wohnung) vorhanden, besteht die Möglichkeit, ein Asthma bronchiale oder Lungenschäden durch die Aspergilluserkrankung zu entwickeln. Auch chronische Umweltbelastungen am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, wie Farbstoffe, Lösungsmittel, Schwermetalle und Holzschutzmittel sind mitunter hoch krebserregend. Dabei kommt es vor allem auf die Länge (Zeit) und das Ausmaß (Masse) des täglichen Kontakts mit diesen Mitteln an. Es gibt die Möglichkeit, sich bezüglich der individuellen Umweltbelastungen und deren Risiken ärztlich beraten zu lassen. Stellt sich dabei heraus, dass Holzschutzmittel in der Umwelt des Patienten eine Rolle spielen, gibt es die Möglichkeit, durch eine Laboruntersuchung bestimmte Inhaltsstoffe im Blut nachzuweisen. Dazu zählen z.B. y-HCH, Dichlorfluanid, Hexachlorbenzol, Pentachlorphenol u.a. Die zu untersuchenden Stoffe werden je nach Exposition mit einem Holzschutzmittel festgelegt.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Patienten, die ihr Risiko bei Exposition mit Holzschutzmitteln eingeschätzt haben wollen.

Risiken

Keine

Alternativen in der GKV

Nein

Kosten

Die Kosten für die jeweiligen Stoffe müssen individuell erfragt werden.

Qualifikation des Anbieters

k.A.

Unser Kommentar

Der Wirksamkeitsnachweis dieser FGL ist nicht möglich. FGL dieser Rubrik (z.B. Beratungen, Attestierungen) sind aber notwendig und sinnvoll.