Untersuchung bei Störungen der Potenz

Beschreibung

Die erektile Dysfunktion ist ein Zustand, bei dem über einen längeren Zeitraum der Geschlechtsverkehr durch einen nicht ausreichend erigierten oder frühzeitig erschlaffenden Penis behindert wird. Eine Erektion wird durch eine Weitstellung der Venen des Penis bedingt, die eine Blutfüllung des Penisschwellkörpers ermöglichen. Die Penismuskulatur führt zu einer Unterbindung der Blut Zu- und Abfuhr, womit die Erektion in einem abgeschlossenen System erfolgt. Es gibt viele Lebensumstände wie beispielsweise körperliche oder psychische Erschöpfung, akute Krankheiten oder Stress in der Familie, am Arbeitsplatz, im sozialen Umfeld, die sich negativ auf die Erektionsfähigkeit auswirken können. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um eine definitionsgemäße erektile Dysfunktion, da sich die Situation bei Nachlassen der Stressoren wieder beruhigt. Eine erektile Dysfunktion kann mit zunehmendem Alter unter Umständen ein Frühwarnsymptom sein, hinter dem sich eine andere Erkrankung verbirgt. Dazu zählt vor allem Diabetes mellitus, Arteriosklerose und koronare Herzerkrankungen. Auch hormonelle Veränderungen (Klimakterium des Mannes) sowie Schilddrüsenerkrankungen können ursächlich für die Potenzstörung sein. Patienten mit einer erektilen Dysfunktion können diese durch einen Urologen näher untersuchen lassen. Dieser erhebt eine ausführliche Anamnese und einen Ganzkörperstatus des Patienten, zu dem unter anderem auch die Messung des Blutdruckes, die Abtastung von Penis, Hoden und der Prostata gehören. Zusätzlich erfolgen eine Laboruntersuchung der möglichen Stoffwechselursachen und ein Ultraschall zur Durchblutungsprüfung des Penis. Den Untersuchungen kann sich eine Beratung zur Therapieeinleitung anschließen. Je nach Untersuchungsbefund sollten sowohl die Grunderkrankungen als auch das Problem der Erektionsstörung behandelt werden. Zusätzlich gibt es Möglichkeiten der lokalen Behandlung, wie mechanischen Vakuumpumpen oder die Verwendung von Penisringen.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Menschen, die unter einer erektilen Dysfunktion leiden.

Risiken

Keine

Alternativen in der GKV

Wird in der Regel von der GKV übernommen.

Kosten

Die Kosten müssen individuell erfragt werden.

Qualifikation des Anbieters

k.A.

Unser Kommentar

Dringender Verweis auf das Selbsthilfeforum für erektile Dysfunktion: http://www.impotenz-selbsthilfe.de/kostenuebernahme/kosten-diagnose.html Hier wird erklärt, dass die E.D. eine Erkrankung ist und die ausführliche Diagnostik durch die Krankenkassen übernommen wird!