Untersuchung einer entfernten Zecke auf Borrelien

Beschreibung

Zecken leben in Deutschland vorwiegend an Waldrändern, Bächen und in Gärten. Sie sind sowohl in hohen Gräsern, im Gebüsch als auch im Unterholz aufzufinden. Sie bevorzugen zum Überleben eher ein feuchtes Klima und ihr Vorkommen ist vor allem in Süddeutschland erhöht. Zecken können Überträger verschiedenster Krankheitserreger sein. Häufig findet man Borrelien, die eine Borreliose auslösen können. Die Durchseuchungsrate der Zecken mit Borrelien beträgt ca. 30%. Symptome einer Borreliose können von unspezifischen Grippesymptomen, über neurologische Ausfälle und Stimmungsschwankungen letztendlich den ganzen Körper betreffen. Der sicherste Anhaltspunkt für eine Infektion mit Borrelien ist die Wanderröte (wandernde rote Stelle auf der Haut an der Einstichstelle). Wichtig zu wissen ist, dass nicht jeder Zeckenbiss eine Borreliose auslöst und selbst wenn eine Zecke Borrelienüberträger ist, eine Übertragung nicht zwangsläufig stattfinden muss. Auf Wunsch des Patienten und insofern die Zecke noch auffindbar ist, kann diese labormedizinisch auf Borreillien untersucht werden.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Patienten, die in besonderer Sorge sind, durch einen Zeckenbiss, trotz nicht vorhandener Symptomatik, eine Borreliose zu entwickeln.

Risiken

Keine

Alternativen in der GKV

Nein

Kosten

Die Laborkosten betragen ca. 40,- Euro.

Qualifikation des Anbieters

k.A.

Unser Kommentar

Zecken die mit Borreliose infiziert sind findet man auch in Städten. Im Gegensatz dazu ist die Infektion, die zu FSME führt, eine Virusinfektion, die auch durch Zecken übertragen wird. Gebiete mit erhöhter Infektionsgefahr liegen u. a. in Süddeutschland und Österreich. Gegen FSME gibt es eine Impfung, unter anderem als Reiseimpfung als freie Gesundheitsleistung.

 Der Wirksamkeitsnachweis dieser FGL ist durch Studien belegt.