Wassergefilterte Infrarotlichttherapie (WIRA)

Beschreibung

Die Wassergefilterte Infrarotlichtherapie (WIRA) ist eine spezifische Wärmetherapie durch Infrarot-A-Strahlen. Physikalisch ist die Infrarot-Strahlung als "elektromagnetische Welle" zu beschreiben, die tief in das Gewebe eindringt und dort Wärme erzeugt. Wärme fördert die Durchblutung der Haut und führt zu einer Entspannung verkrampfter Muskeln. Die WIRA wird in der Behandlung von Wundheilungsstörungen eingesetzt. Vor allem Diabetiker, die unter einer verminderten Durchblutung der kleinen Gefäße leiden (Mikroangiopathie), sind häufig von einer Wundheilungsstörung betroffen. Folgen schlecht heilender Wunden können Infektionen sein, die bis hin zum Verlust der Extremität führen können. Die WIRA soll, durch die Wärmewirkung, die Durchblutungsrate steigern und damit auch die Wundheilung anregen. Außerdem hat diese Therapie eine schmerzlindernde Wirkung.



Autor: ÄGGP

Fakten

Indikation

Patienten mit diabetischem Fußsyndrom und Unterschenkel Ulzera, durch chronisch venöse Insuffizienzen.

Risiken

Keine

Alternativen in der GKV

Nein

Kosten

Die Kosten für die Therapie betragen pro Sitzung ca. 10,00 Euro.

Qualifikation des Anbieters

Facharzt/-ärztin für physikalische Therapie oder staatlich geprüfte(r) Physiotherapeut(in).

Unser Kommentar

Die Infrarot A Strahlen gehören zum nahen Infrarot, das sich direkt an den sichtbaren Bereich des Farbspektrums (rot) anschließt. Das nahe Rotlicht wird vorrangig in Infrarotlampen erzeugt und dringt tief ins Gewebe ein.